Solidaritätsgrüße aus der Türkei

Die Teilnehmer/innen der Ankara-Konferenz der türkischen Anti-Nuklear-Plattform/ der Grünen Partei erklären:

Wir senden solidarische Grüße an unsere Freunde in Deutschland. In Gorleben wehren sich in diesen Tagen wieder die Menschen gegen die Atomkraft. Sie werden trotz 10.000 Polizisten versuchen, einen Transport mit hochradioaktivem Müll zu stoppen. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden für den Ausstieg aus der Atomkraft weltweit.

Den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken lehnen wir ab:

  • weil der Betrieb Gesundheitsrisiken mit sich bringt
  • weil Unfälle verheerende Auswirkungen haben können
  • weil nie eine militärische Option ausgeschlossen werden kann
  • weil der Atommüll 1 Million Jahre sicher verwahrt werden muss, und das ist schlicht       unmöglich
  • weil Uranvorräte ohnehin begrenzt sind.

Wir fordern insbesondere die Aufgabe der Atompläne in den erdbebengefährdeten Gebieten der Türkei und stattdessen - wie die Demonstranten in Gorleben - die Förderung der Regenerativen Energien.

Ankara, 19.11.2005

Mit solidarischen Grüßen von den Konferenzteilnehmern
Mycle Schneider (Paris)
Wolfgang Ehmke (Ankara)

Bearbeitet am: 20.11.2005/ad


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