Wichtige neue Erkenntnisse, über die die EJZ aus der Atomausschusssitzung kein Wort berichtet hat, sind:
1. Der geladene Geologe Dr. Detter-Appel erklärte auf Fragen aus dem Publikum, welches der Ausschuss zeitweise in die Diskussion einbezog, dass der zur Täuschung der Öffentlichkeit vorwiegend von Politikern kreierte Begriff Eignungshöffigkeit" der Atomfetischisten aber auch gar nichts mit einer Eignungsuntersuchung" zu tun hat. Untersucht wurde, zumindest nach 1984, als vier Tiefbohrungen am Rand der GorlebenRinne" bis 170 m unterhalb des Salzspiegels hinabreichten und verheerende Sicherheitsmängel aufdeckten, nicht mehr der Salzstock mit seinem Deckgebirge auf eine mögliche Eignung für ein Endlager. Dies bedeutet, dass die gefährlichsten Schwachstellen", deren Untersuchungen das sofortige Aus" für Gorleben erwarten ließ, schlichtweg ausgeklammert wurden.
Hauptverantwortlicher bei den PTB und beim BfS, Dr. B. Thomauske, der auf Grund seiner Informationspolitik zu Krümmel sogar vom Stromkonzern Vattenfall" zum Teufel gejagt wurde, hat es sogar fertiggebracht, den Phantombegriff Eignungshöffigkeit" in Anlage 4 des Konsenzvertrages mit der Stromwirtschaft vom Juni 2000 als damals Verantwortlicher noch beim BfS hineinzuschmuggeln. Voll unterstützt wurde er dabei von der DBE. Natürlich aus Hoffnungsgründen" für weitere Aufträge wurde der ursprüngliche Erkundungsbereich" östlich der beiden Schächte einfach um 1100 m in Nordwestrichtung verschoben. Dort waren nach den elektromagnetischen Resonanzverfahren (EMR") erzielte Ergebnisse über alle Schichten im Salzstock die besten Ergebnisse zu erwarten.
2. Es wurde inzwischen, nachdem ein Bergbaufachmann, dessen Vater Mitarbeiter bei der
inzwischen aufgelösten Prakla/ Seismos war, die die Messungen bis 1983 durchführte,
bekannt, dass alle Original-Messbänder bzw. -streifen in einer Menge bis eineinhalb
Möbelwagen vernichtet sind. Das BfS schreibt dazu auf Anfrage der BI: Die Daten
sind vollständig in Berichten dokumentiert. Die Qualitätssicherung des BfS (damals
zuständig Dr. Thomauske) gewährleistet, dass sämtliche Daten sicher und in aktuellen
Formaten aufbewahrt werden." Fakt ist nun, dass alle Beweisfakten über die
Salzschichten
(immer farbig dargestellt) sowohl des Salzstockes Gorleben, als auch von Schacht Konrad
weg sind. Tolle neue Erkenntnisse!