Leserbrief der

ejzmini.gif (1299 Byte)

vom 15.11.2006

Das Unmögliche fordern

Betrifft: Zu den Kommentaren von Joachim Zießler und Jens Feuerriegel (EJZ vom 13. bzw. vom 11. November)

Recht hat Joachim Zießler: „Ein bloßes Verneinen der Notwendigkeit, den tödlichen Müll irgendwo einzulagern, macht diesen (...) nicht sicherer." Aber: Wir Atomkraftgegner/innen haben nur die totale Verweigerung! Erst das Abschalten - dann dazu forschen, suchen und diskutieren: „Wohin mit dem Müll?"

Recht hat Jens Feuerriegel: An allem ist zu zweifeln; selbstverständlich auch: Wirklich „große Politik" wird nicht auf der Straße gemacht, sondern in den Zentralen der wirtschaftlichen und politischen Macht.
Aber: Ein „Wechsel weg von Atomstrom-Anbietern" - „es trifft (...) den Geldbeutel der Produzenten" ist wichtig und richtig, ist eine Selbstverständlichkeit für Atomkraftgegner/ innen (als solcher fühle und bezeichne ich mich seit Jahrzehnten), ist keine „große Politik!" Wir müssen immer wieder das Unmögliche fordern, um das Mögliche zu erreichen: Keine Macht für niemand!

Ulf Mann,
Kolborn

Bearbeitet am: 15.11.2006/ad


Zurück zur Homepage