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Sommer-Halbjahr 2018

Seit 1989 an jedem Sonntag um 14 Uhr
an den "Gorleben-Kreuzen" im Wald

Geleitwort

 

 Gorlebener Gebet – Andachten im Sommerhalbjahr 2018

April

01.04.18 Ostern Hans-Jürgen Wolters Lüchow
08.04.18 Johanna Voß Simander
15.04.18 Kurt Schaefer u. Detlef Michaelsen St. Dionys
Jahresversammlung 15h
22.04.18 Walburg u. Eberhard Simon Dannenberg
29.04.18 Gudrun u. Friedrich Kuhn Rüterberg

Mai

06.05.18 Hartwig Drude Dannenberg
13.05.18 Susanne von Imhoff Vietze
18.05. 18 KLP-Tag Dieter Reckers Rehbeck
20.05.18 Pfingsten Christa u. Hans-Dieter Kuhl Schreyahn
27.05.18 Elke Mundhenk Dannenberg

Juni

03.06.18 Thomas Klatt u. Posaunenchor, Gethsemane Berlin
10.06.18 Sven Franke Blekede
17.06.18 Frauen im Wendland
24.06.18 Anna und Andreas von Bernstorff Gartow

Juli

01.07.18 Elisabeth Hafner-Reckers Rehbeck
08.07.18 Christine Rüegg Schnackenburg
15.07.18 Eberhard Malitius Streetz
22.07.18 H.H. Jantzen Lüneburg
29.07.18 Sabeth Kemmler u. Axel Neugebauer Berlin

August

05.08.18 Veronika u. Meinhard Hüning Gescher
12.08.18 Steffen Kiesner-Barth Osterwohle
19.08.18 Margarete Pauschert Laase
26.08.18 Meike Drude Soltau

September

02.09.18 Susanne von Imhoff Vietze
09.09.18 Wilma und Berthold Sturm Trebel
16.09.18 Torsten Gieselmann Oldenburg
23.09.18 Christian Gohde und Team Dahlenburg
30.09.18 Johanna Voß Simander

Oktober

07.10.18 Reimund Schoppmann u. Bettina Knufmann Lüchow
14.10.18 Peter Elster Neuhaus
21.10.18 Oekumenischer Chor Dannenberg
28.10.18 Elke und Wolfgang Schroeder Karwitz

Unser Liederbuch ist einzusehen auf unserer homepage
www,gorlebener-gebet.de

 


 

Liebe Freundinnen und Freunde des Gorlebener Gebets!

 

Bei den Andachten unter den Kreuzen treffen sich seit nun 29 Jahren
an jedem Sonntag Menschen, die Nein sagen zur Leben bedrohenden, zerstörenden Atomenergie und zu den Plänen , den hochradioaktiven Müll im Salzstock Gorleben-Rambow zu lagern.
Auch im vergangenen Winter sind sonntags zwischen 10 und 20 und mehr Menschen zusammengekommen, um das gemeinsame Anliegen in Informationen, Gesprächen und Gebeten wach zu halten.
Die Interessen und Tätigkeitsfelder dieser Menschen sind über die Atomproblematik hinaus unterschiedlich und weit gefächert:
Teilnahme an Mahnwachen und Demonstrationen,
Einsätze für eine saubere Umwelt,
Entscheidung für vollwertige, Umwelt- und Tierwohl-verträgliche
Nahrungsmittel,
Begleitung von Menschen in Not, Nachbarn und Geflüchtete, Erkrankte und Einsame.
Ist es mit diesen Einsätzen möglich, die vielfachen Nöte weltweit zu mindern?
Ist es nicht ein kurzsichtiger Optimismus, dass die Bemühungen Einzelner
oft auch nur begrenzt erfolgreich – die Macht der Verhältnisse
brechen könnten?

Albert Schweitzer schreibt 1931 in seinem Buch „Aus meinem Leben und Denken“:
„ Auf die Frage, ob ich pessimistisch oder optimistisch sei, antworte ich, dass
mein Erkennen pessimistisch und mein Wollen und Hoffen optimistisch ist.

Pessimistisch bin ich darin, dass ich das nach unseren Begriffen Sinnlose des Weltgeschehens in seiner ganzen Schwere erlebe. Ich konnte nicht anders, als alles Weh, das ich um mich herum sah, dauernd mitzuerleben, nicht nur das der Menschen, sondern auch das der Kreatur.
Und doch hielt ich mich an den Gedanken, dass es jedem von uns verliehen sei, etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen.
Auch in der Beurteilung der Lage, in der sich die Menschheit zurzeit befindet,
bin ich pessimistisch. Ich vermag mir nicht einzureden, dass es weniger schlimm mit ihr steht, als es den Anschein hat.

Dennoch bleibe ich optimistisch. Ich bin der Zuversicht, dass der aus der Wahrheit kommende Geist stärker ist als die Macht der Verhältnisse.
Finden sich Menschen, die sich gegen den Geist der Gedankenlosigkeit auflehnen, so hebt ein Wirken an, das vermögend ist, eine neue Gesinnung in der Menschheit hervorzubringen.
Weil ich auf die Kraft der Wahrheit und des Geistes vertraue, glaube ich an
die Zukunft der Menschheit. Ethische Welt- und Lebensbejahung enthält optimistisches Wollen und Hoffen unverlierbar in sich.Darum fürchtet sie sich nicht davor, die trübe Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist.“

Die Aktualität dieser Gedanken kommt auch in Begegnungen beim Gorlebener Gebet zum Ausdruck. Die pessimistische Weltsicht ergreift uns immer wieder – die Ausrichtung auf das optimistische Wollen und Hoffen erfahren wir in der Gemeinschaft mit Menschen, die mit uns auf dem Wege sind im Geist, den Gott uns zugesagt hat:
Den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
 

Christa Kuhl, Schreyahn

 

 

 

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Kontakt:

 


Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet
c/o Christa Kuhl, Rundling 12,
29462 Schreyahn
Tel.: 0 58 43/98 64 54
chdkuhl(at)gmx.de
Unser Konto:

F. Drude - Gorlebener Gebet Konto Nr. 6644384, BLZ 250 607 01
bei der Ev. Kreditgenossenschaft (EKK) Hannover

 

Bearbeitet am: 23.09.2015/ad


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