
Sommerhalbjahr 2013
An jedem Sonntag um 14 Uhr
an den "Gorleben-Kreuzen" im Wald:
Wir erleben Gemeinschaft mit Gott und Menschen.
Herzliche Einladung zum Mitfeiern
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Wir
können`s doch versuchen -
Kreuzweg
für die Schöpfung vor 25 Jahren
Im
Rückblick erscheint alles ganz einfach und musste so und nicht anders
ablaufen: Auf
den 1. Kreuzweg 1985 schloss sich der zweite 1988 an, und aus
beiden erwuchsen dann 1989 das Gorlebener Gebet und weitere Kreuzwege 1991 und 2001,
Aber
solcher Art Rückblick verdeckt, unter welchen Bedenken, Fragen, Zweifeln die Dinge
zustande kamen:
Als
z.B. im Herbst `86 beim Treffen mehrerer Basisgruppen in Neetze der Plan 2. Kreuzweg
von Wackersdorf/Bayern nach Gorleben im Raume stand, überwog zunächst die Skepsis:
~1100km
Kreuzweg zu organisieren, das wäre ja nun doch `ne Nummer zu groß, oder!?
Doch
da geschah es, dass ein winziger Satz, zur rechten Zeit gesagt, mit dem passenden Ton der
Ermutigung gesprochen, die Stimmung veränderte.Es war und ich vergesse es
nicht Elisabeth Thomsen, die sagte:
Wir
können`s doch versuchen;
wir fahren erst mal nach Frankfurt und laden ein, und dann sehen wir weiter! Dieser
Satz veränderte alles sonderbar schlagartig zum Ja! hin, und
der mutige Plan stand: Ja, man wollte den Kirchentag in Frankfurt `87 zum Anwerben von
Mitakteuren für den Kreuzweg `88 nutzen, und es geschah so.
Nun,
heute steht der Kreuzweg `88 nach 25 Jahren als (so zu sagen) Silberner Jubilar
da, und das heißt:
Das
ambitionierte Marschprojekt Wackersdorf Gorleben war gelungen!
Vom
27.3. bis zum 28.5. `88 wurden 1113km zurückgelegt, von vielen Gruppen am Wege
unterstützt, von ca 6000 Kreuzweglern mitgegangen, die das Kreuz trugen und Andachten
hielten (drei darunter, die den ganzen Weg gingen:
Lisa
Weiler, Dieter Schaarschmidt, Martin Scholz), mit dem Zielpunkt Gorlebener Wald, wo das
Kreuz neben seinem 85er Vorgänger so positioniert wurde, dass der Blick auf den
Erkundungsbohrturm das Kreuz mit einfing.
M.a.W.
: Auf einen Blick sollte im Zeichen des Kreuzes der Leid-, Zerstörungs-,
Anmaßungspunkt des Bemühens Endlagerung klar sein.
Aber
noch immer scheint mir: Es war wohl Elisabeth Thomsens kleiner Satz gewesen im
richtigen Augenblick und mit dem richtigen Ton gesprochen -
der den Ausschlag gab: Wir können`s doch versuchen!
Dass
nach dem Wunder des Kreuzwegs `88 ab Juli `89 noch ein weiteres Wunder
geschah, mag schon fast nicht mehr verwundern:
Seit
dem 3. 7. `89 hat an jedem Sonntag um 14 Uhr an den Kreuzen ein Gorlebener Gebet
stattgefunden.
Auch
hier hatte die Skepsis am Anfang gestanden: Wäre nicht ein gelegentliches oder
monatliches oder ein 14tägiges Gebet eher auf die Beine zu stellen als ein
wöchentliches?
Aber
so, wie sich `88 an der 1100km-Strecke genügend Gruppen fanden, so haben sich an der 24
Jahre-Strecke seit `89 genügend Einzelne, Gruppen, Besucher gefunden, das Gorlebener
Gebet lebendig zu halten.
(
Und zum Glück fanden sich mit Günther Buschmann, Friedrich Drude, Katja Tempel, Ehepaar
Kuhl auch immer Koordinatoren! )
Ach
ja, Kreuzweg `88 liegt weit zurück, und das Gorlebener Gebet mit seiner offenbar
unerschütterlichen Gorleben,
nein!- Dogmatik war mir oft ferner,als
die 50km Dahlenburg - Gorleben erkennen lassen. Aber
wenn ich dann mit halbjähriger (Un-) Regelmäßigkeit wieder beim Gorlebener Gebet bin,
bin ich so froh, dass es existiert und dass die Kreuzwege gegangen wurden und dass die
Andachtsstelle im Wald sonntäglich Menschen versammelt und versucht, ihnen im Zeichen des
Kreuzes geistliche und praktische Orientierung in einer bedrohten Welt zu geben.
Solche
Orientierung hat angesichts der Größe der Bedrohung wenig Aussicht auf Erfolg, aber sie
setzt auch den positiven Impuls: Wir können`s doch versuchen!, und
manchmal schon war dieser Impuls äußerst erfolgreich.
Christian
Gohde, Dahlenburg
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Gorlebener Gebet Andachten im Sommerhalbjahr 2013
Februar
24.02.13 Jürgen Beecken Trebel
März
03.03.13 Klaus -Markus Kühnel Dannenberg
10.03.13 Sven Franke Lüneburg
17.03.13 Martina Lammers Lüchow
24.03.13 Walburg u. Eberhard Simon Dannenberg
15.00 h Jahrestreffen im Gasthaus Wiese
Gedelitz
Ostern
April
07.04.13
Alt-katholische Kirchengemeinde
Hamburg
14.04.13
Dieter Reckers
Rehbeck
21.04.13
Klaus Pacholik und Team
Ristedt
28.04.13
Frauen im Wendland
Mai
05.05.13
Martina Lammers
Lüchow
12.05.13
Elisabeth Hafner-Reckers
Rehbeck
Pfingsten
19.05.13
Christa und Hans-Dieter Kuhl
Schreyahn
Kreuzweg- Gedenken
26.05.13
Kurt Schaefer und Detlef Michaelsen
Otterdorf / Barum
Juni
02..6.13
Hartwig Drude
Dannenberg
09.06.13
Ökolog. Arbeitskreis
Lüneburg
16.06.13
Lia Jahrens
Hitzacker
23.06.13
Stefanie Pehlke
Gorleben
30.06.13
Susanne Ackermann
Dannenberg
Juli
07.07.13
Baldrun und Hans Deckert
Damnatz
14.07.13
Hans-Jürgen Wolters
Lüchow
21.07.13
Walburg und Eberhard Simon
Dannenberg
28.07.13
Werner Meyknecht
Vietze
August
04.08.13
Chr. Gohde mit Vorbereitungsgruppe
Dahlenburg
11.08.13
Wendula Peters
Jameln
18.08.13
Interreligiöses Gebet mit Jalda Rebling
Laase
25.08.13
Amnesty International
Lüneburg
September
01.09.13
Marlis Brandt
Otterndorf
08.09.13
Wilma und Berthold Sturm
Trebel
15.09.13
Iris Schindler-Gotthard
Weitsche
22.09.13
Helena und Peter Kritzokat
Bad Bevensen
29.09.13
Gräfin und Graf von Bernstorff
Gartow
Oktober
06.10.13
Dieter Reckers
Rehbeck
13.10.13
Hans-Günther Werner
Wedel
20.10.13
Karl-Heinz Schulz
Woltersdorf
27.10.13
Sven Franke
Lüneburg

Kontakt:
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Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet
c/o Christa Kuhl, Rundling 12,
29462 Schreyahn
Tel.: 0 58 43/98 64 54
chdkuhl(at)gmx.de |
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Gorlebener Gebet Konto Nr. 6644384, BLZ 250 607 01
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