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Winter-Halbjahr 2018/2019

Seit 1989 an jedem Sonntag um 14 Uhr
an den "Gorleben-Kreuzen" im Wald

Geleitwort

 

 Gorlebener Gebet – Andachten im Winterhalbjahr 2018/2019

Dezember

2.12.18 1. Advent Martina Lammers Lüchow
09.12.18 Elke Mundhenk Dannenberg
16.12.18 Walburg u. Eberh. Simon Dannenberg
23.12.18 Christa u. Hans-D. Kuhl Schreyahn
30.12.18 Veronika Hüning Vietze
Silvester 23.30h Werner Meyknecht Vietze


Januar


6.1.2019 Wendula Peters Jameln
13.01.19 Hans-Jürgen Wolters Lüchow
20.01.19 Gudrun u.Friedrich Kuhn Rüterberg
27.01.19 Anna Küster Plate


Februar


03.2.2019 Brigitte Schenk Landsatz
10.02.19 Andreas u. Anna von Bernstorff Gartow
17.02.19 Jens Rohlfing Hitzacker
24.02.19 Sven Franke u. Carolin Lohmann Bleckede


März


3.3.2019 Sabeth Kemmler u. Axel Neugebauer Besanden
10.03.19 Torsten Gieselmann Oldenburg
17.03.19 Karin Mehnert u. Günter Zessner Quickborn
24.03.19 Hans-Jürgen Kutzner Hannover
31.03.19 Theda u. Eckhard Kruse Gartow


April


07.04.19 Anna Küster u. Konfirmanden Plate
14.04.19 Johanna Voß Simander
21.04.19 Ostersonntag Elisabeth u. Dieter Hafner-Reckers Rehbeck
28.04.19 Walburg u. Eberhard Simon Dannenberg
28.04.19 15 .00Uhr Jahresversammlung Gasthaus Wiese Gedelitz

Unser Liederbuch ist einzusehen auf unserer homepage
www,gorlebener-gebet.de

 


 

Liebe Freundinnen und Freunde des Gorlebener Gebets!

Im nächsten Jahr jährt sich zum 30. Mal, dass das sonntägliche Gorlebener Gebet stattfindet, will sagen, dass sich Menschen treffen, die es zum einem gestalten und die es zum anderen durch ihr Dabeisein mittragen.

Es ist zu einer festen Tradition geworden, was nahe legt, Dorothee Sölles Gedanken zu der „ermutigenden Kraft der Tradition“ an dieser Stelle wiederzugeben und zu bedenken. Sie beginnen mit der provozierenden Frage „Was hat man eigentlich davon, Christ zu sein?“ und leiten über zu den biblischen Aussagen, von denen man als Christ „doch etwas gehört“ hat. „Was bedeutet es denn ‚etwas gehört‘ zu haben? Gegen den Augenschein, der uns davon überzeugen will, dass das Unrecht für ewig herrscht, dass es Kriege immer gegeben hat, dass die Gewalt das Recht der Menschen zerstört, haben wir etwas anderes gehört. Gegen die sanfte Manipulation unseres Bewusstseins, die uns einreden will, dass wir in einem geordneten und friedlichen Land leben und der Gnade der späten Geburt teilhaftig geworden sind, haben wir etwas davon gehört, dass die Hungrigen mit Gütern gefüllt und die Satten leer weggeschickt werden. (…) Und wir haben gehört, dass Gott die Erde doch liebt und Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht verspricht und sie nicht einem nuklearen Winter ausliefern will. (…)“

Dieser mannigfaltig gehörte „Einspruch gegen die Hoffnungslosigkeit ist das Wichtigste, was das Christentum uns gibt. Ich habe doch gehört – das heißt mit einem großen und starken Wort: Tradition. Wir haben eine Tradition. (…) Die Tradition hat eine große schützende und ermutigende Kraft dann, wenn sie in unsere eigenen Kämpfe und Schmerzen eintritt, wenn sie in unser reales Leben hineinspricht. Wenn sie das nicht tut, ist sie bloßes Papier, du kannst sie vergessen. (…) Wenn wir geflissentlich übersehen, wie unsere Flüsse zerstört sind, dann bleibt unser Lob des Gottes, der Wasser aus der Erde quellen lässt, oberflächlich.“

Wie gesagt, die Menschen des Gorlebener Gebetes sehen sich in dieser gelebten Tradition. Entgegen aller äußeren Widrigkeiten gibt es für uns dieses „doch wir haben gehört“. Wir vertrauen fest darauf, dass die Tradition des Gorlebener Gebetes etwas bewirkt – bei den teilnehmenden Menschen und durch den Geist Gottes, der sie leitet. Es bleibt so die unverbrüchliche Hoffnung, dassauf lange Sicht auch im politisch-gesellschaftlichen Raum ein nachhaltiges Umdenken geschieht. 

Dieser Hoffnung und Zuversicht gibt auch der Psalm 23 auf seiner Weise beredten Ausdruck (In der Übertragung von Helmut Gollwitzer, leicht geändert)

„Gott ist mit uns solidarisch
Wir sind umgeben nicht von
kaltem und leerem Nichts.
Wir sind regiert nicht vom blinden Schicksal.

Wir sind nicht ausgeliefert
den Folterknechten und Mächtigen dieser Welt.
Wir sind nicht erwartet vom letzten Henker, vom Tod.

Wir sind umgeben, getragen,
beschützt, regiert und erwartet
von Gott, von der ewigen Solidarität,
die auf unserer Seite steht,
die mit uns leidet, die mit uns kämpft,
sich für uns opfert und die Zukunft für uns gewinnt.

Das ist unsere Wirklichkeit,davon leben wir.Und dessen sind wir gewiss“.


Wilma und Berthold Sturm, Trebel

 

 

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Kontakt:

 


Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet
c/o Christa Kuhl, Rundling 12,
29462 Schreyahn
Tel.: 0 58 43/98 64 54
chdkuhl(at)gmx.de
Unser Konto:

F. Drude - Gorlebener Gebet Konto Nr. 6644384, BLZ 250 607 01
bei der Ev. Kreditgenossenschaft (EKK) Hannover

 

Bearbeitet am: 23.09.2015/ad


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