BÄUERLICHE NOTGEMEINSCHAFT
(BAUERN GEGEN ATOM)

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Wir haben jetzt eine eigene Seite unter:
http://www.baeuerliche-notgemeinschaft.de
| Gründung 1977 Seit nunmehr über 20 Jahren, dem 22. Februar 1977, seit die damalige niedersächsische Landesregierung unter Ministerpräsident Ernst Albrecht, Gorleben zum nationalen Atomklo, dem sogenannten Entsorgungspark erklärt hatte, besteht die Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg. Durch die Standortbenennung, die unmittelbare Nachbarschaft und Bedrohung durch die Atomanlagen, haben sich große Teile aller Bevölkerungsgruppen intensive Gedanken zur sogenannten "friedlichen" Nutzung der Atomenergie gemacht. Der Widerstand etablierte sich in vielen Berufs- und Interessengruppen und so auch in den bäuerlichen Kreisen. Ziele
Wer sind wir? Die Bäuerliche Notgemeinschaft ist ein loser Zusammenschluß von Landwirten aus der Region Lüchow-Dannenberg und mittlerweile auch Uelzen und Lüneburg, die sich nicht damit abfinden wollen mit dem was die Politiker und Atommafia hier im Landkreis etablieren wollen und bereit sind aktiv dagegen etwas zu unternehmen. Wir haben keine Satzung, keinen Vorstand, keine Regularien und keinen Mitgliedsbeitrag, sondern nur den gemeinsamen Willen die Pläne der Betreiber zu durchkreuzen.
Aufkleber des Landvolkes Lüchow - Dannenberg Aktivitäten In sogenannten ruhigen Zeiten sind es in der Regel 30-40 Landwirte und Landwirtinnen die an unseren Zusammenkünften teilnehmen, in den heißen Phasen, z.B. bei Castortransporten, kommen bis zu dreihundert zu den Treffen. Demos mit Witz Von 77 bis heute haben immer wieder Treckerdemonstrationen im Landkreis und über seine Grenzen hinaus stattgefunden.
Unser wirkungsvollstes Agieren ist aber das Querstellen mit unseren Treckern. Wann immer Atommülltransporte durch den Landkreis rollen, versuchen wir mit unseren Schleppern auf die Transportstrecke zu gelangen und uns quer zu stellen. Für die Staatsmacht sind wir kein unüberwindbares Hindernis, aber ein eindrucksvolles Bild dafür, das nicht nur die sogenannten Chaoten gegen Atomenergie sind, wie Politiker und Betreiber mit Unterstützung der Medien zu gern darstellen.
Auf Seiten der Einsatzkräfte ist man uns gegenüber allerdings, nicht so zimperlich. Es wurden
Beim letzten Castortransport kam es von Seiten der Polizei zu einer Messerstecherei in unserer Blockade, über 60 Reifen wurden teilweise regelrecht abgeschlachtet; mit bis zu sieben Einstichen, obwohl der Transport für uns schon nicht mehr zu erreichen gewesen wäre. Sachschaden DM 80 .000.- Klagen unsererseits blieben bislang erfolglos. Wir mußten leider die Erfahrung machen, das Leute in grünen Uniformen vor dem Gesetz bessere Karten haben. Neben den praktischen, gibt es auch die geistigen Aktivitäten. Mit Flugblättern, Zeitungsartikeln, Anzeigen und Leserbriefen, sowie auf zahlreichen Informationsveranstaltungen wird gegen die Atomindustrie und deren Lobbyisten argumentiert. Die Bäuerliche Notgemeinschaft genießt in weiten Teilen der Bevölkerung ein hohes Ansehen und dies nicht nur der Einheimischen. Dies macht sich vor allem durch ein großzügiges Spendenaufkommen bemerkbar. Dafür revanchieren wir uns bei unseren Symphatisanten und Unterstützern einmal jährlich mit unserem "Wendländischen Treckerfest". Treffen Aktuelle Termine und Treffen der Bäuerlichen Notgemeinschaft sind aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung oder dem Bi-Ticker zu entnehmen. Möchten Sie den bäuerlichen Widerstand gegen die Atomindustrie unterstützen? Sie sind an der Bäuerlichen Solidar-Aktie interessiert! |
Kontakt Adresse:
Bäuerliche Notgemeinschaft
c/o Carsten Niemann
Dorfstr. 1
29416 Binde
0162 - 34 11 263
Spenden Konto 138 67 300 Volksbank Clenze (BLZ Z58 619 90)