Am Donnerstag, dem 15. Juli 1999 überreichten wir die Unterschriftenlisten im Rahmen einer Aktion gegen die PKA in Hannover dem niedersächsischen Umweltminister Jüttner.
Es wurden bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 2400 Unterschriften gesammelt (siehe EJZ v. 16. 7. 1999: Atomgegner übergeben 2 400 Unterschriften).
Wir sammeln weiter! Damit auch Trittin weiß,
wo's langgeht!
Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) Gorleben - überflüssig & gefährlich! Offener Brief an den niedersächsischen Umweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) und den Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) Die PKA in Gorleben steht vor der Genehmigung des heißen Betriebs. Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) pocht darauf, daß die 800 Millionen DM, die sie in den Bau der PKA investiert hat, nicht für die Katz waren.
Seit Wochen und Monaten schieben sich die Umweltminister in Bonn und Hannover den schwarzen Peter zu: sie meinen, die Handlungsmöglichkeiten, um den Betrieb zu stoppen, lägen jeweils bei dem anderen". So steuert Rot-Grün geradewegs auf eine peinliche Schlappe zu. Wenn sich Wolfgang Jüttner und Jürgen Trittin nicht auf einen gemeinsamen Kurs zur Verhinderung der PKA verständigen, geht trotz des Wahlversprechens Atomausstieg" eine weitere Atomanlage in Betrieb. Wir wollen den Ausstieg jetzt und fordern, die Genehmigung der PKA zu versagen. Dabei gibt es ein Fülle von Gründen, die PKA zu stoppen. In der Atomanlage sollen gar nicht Brennelemente endlagerfertig verpackt (konditioniert") werden. Es geht auch nicht um einen Probebetrieb (Pilot"). Da nicht absehbar ist, wann und wo in der Bundesrepublik ein Endlager für hochradioaktiven Müll den Betrieb aufnimmt, hat die GNS den Betriebszweck schleichend umdefiniert. Die PKA soll neuerdings zur Optimierung der Zwischenlagerung eingesetzt werden. Im Klartext: kleine Castorbehälter werden entladen, die Brennelemente in größere Behälter gestopft, um noch mehr von dem Strahlenmüll im Zwischenlager unterbringen zu können. Die Folge wird sein: noch mehr Atomtransporte! Die PKA würde über den Schornstein und in absehbarer Zeit auch über einen Abwasserkanal Radioaktivität in die Luft und das Elbwasser abgeben. Luft, die wir atmen. Wasser, das Weideland überschwemmt und in dem geangelt und gefischt wird. Wir appellieren deshalb an Wolfgang Jüttner und Jürgen Trittin, sich nicht von der Investitionssumme, sondern von den guten Argumenten gegen die PKA und gegen weitere Atomtransporte beeindrucken zu lassen.
Wir sagen nein zur PKA! Bitte ausdrucken, ausfüllen an die BI faxen (0 58 41) 31 97 oder per Post an unten angegebene Anschrift!
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e. V. Drawehner Str. 3, 29439 Lüchow, Tel. (0 58 41) 46 84, Fax 31 97, www.bi-luechow-dannenberg.de Spendenkonto: Kreissparkasse Lüchow (BLZ 258 513 35) 2 060 721 Am Donnerstag, dem 15. Juli 1999 überreichen wir die Unterschriftenlisten im Rahmen einer Aktion gegen die PKA in Hannover dem niedersächsischen Umweltminister Jüttner. Kommen Sie mit uns nach Hannover! |
Bearbeitet am: 30.06.1999/ad