Es gibt diesmal folgendes Sani- Konzept: Strecke An der Strecke an Schiene und Straße - sowie in den Camps sind ÄrztInnen und Demo-SanitäterInnen unterwegs. Krankenwagen Wir wollen eine selbstorganisierte medizinische Versorgung sicherstellen und die Anonymität von Verletzten aus den hinreichend bekannten Gründen wahren. Die Krankenwagen, die für den Castortransport eingesetzt werden, notieren keine Namen. Die Versorgung und der Transport sind kostenfrei. Vorrangig werden Verletzte zu den Verbandsplätzen transportiert, wenn dies medizinisch sinnvoll erscheint. Dies gilt für die Krankenwagen des DRK Dannenberg, der SEG (Schnelle Einsatzgruppe Dannenberg), der Ambulanz Rettungswacht Dannenberg, CTK Hameln und KBA Bad Segeberg. Andere Rettungsdienste mit auswärtigen Kennzeichen können Polizeieinheiten zugeordnet sein! Es gibt eine Sanizentrale, bei der ihr euch melden könnt, wenn
Der Anschluss ist rund um die Uhr erreichbar ab Montag 12 Uhr 05882 987436Verbandsplätze
Die Verbandsplätze sollen nur von den Krankenwagen angefahren werden, dienen also ausschließlich der Versorgung von Verletzten. Bei anderen Zipperlein wendet euch bitte an die Sanis auf den Camps oder an eine offene Arztpraxis. Die Praxis von Dr. Christiane Spieß und Dr. Wilfried Spieß ist täglich geöffnet . Marschtorstraße 12, Dannenberg Tel.: 05861 98980Vor der Demo Vorher ausreichend schlafen und essen, da Demos und Aktionen oft anstrengend sind oder auch mal länger dauern. Überlegt genau, ob ihr Kinder und/ oder Hunde mit auf diese Aktion nehmen wollt. Menschen mit chronischen Erkrankungen sollen sich beizeiten mit ihren HausärztInnen über die evtl. Folgen von Demo- Streß und wie sich das vermeiden lässt, unterhalten. Ich ziehe an Unauffällige, wasserfeste Kleidung, feste Schuhe, Handschuhe Ich packe meine Tasche Ausweis, Telefongeld und karte, Tel.-Nr. des ErmittlungsAusschuß, Tel.Nr. 05849- 971030, der übrigens auch medizinische Hilfe im Festnahmefall vermittelt. Verbandspäckchen, Kontaktlinsenbehälter, Trillerpfeife, regelmäßig benötigte Medikamente (bei Diabetes, Asthma, etc.), Binden, Tampons, Augenspülflasche mit 200 ml Wasser gegen Reizgas, Halstuch (Notverband), was zu essen, was zu trinken, Traubenzucker. Während der Demo Bei Bedrängnis oder Rangeleien bildet Ketten. Das stabilisiert, stärkt und schützt Schwächere. Vermeidet Alleingänge! Bei Übergriffen auf die Demo lauft nicht auseinander, bleibt gelassen. Versucht auch, aufgebrachte MitdemonstrantInnen zu beruhigen. Nehmt euch in Acht (auch vor Gerüchten wie z.B. wir sind umzingelt!) und haltet die Augen offen. Verletzungen Falls es zu Verletzungen kommt, wendet euch an die gekennzeichneten Demo- Sanis. Bildet mit Umstehenden Kreise um die Verletzten, damit sie geschützt sind und die Samis arbeiten können, aber steht nicht im Weg. Helft ggf. mit, Verletzte aus der Gefahrenzone zu bringen. Fragt die Umstehenden, ob sie FreundInnen der/des Verletzten sind oder kennen, damit sie sich weiter um sie kümmern können. Falls du verletzt ins Krankenhaus musst, bist du nicht verpflichtet, im Rettungswagen deinen Namen zu nennen. Solltest du verletzt festgenommen worden sein, oder tritt in Polizeigewahrsam eine rapide Verschlechterung deines Gesundheitszustandes ein, empfehlen wir, auf die sofortige Behandlung durch eineN niedergelasseneN ÄrztIn zun bestehen ( kein PolizeiDoc). Nach der Demo Mit Reizgas versiffte Klamotten möglichst schnell wechseln und in Plastiktüte stecken. Zu Haus erst kalt, dann warm duschen. Laß etwaige Verletzungen von einer/m ÄrztIn deines Vertrauens attestieren und schreibe ein Gedächtnisprotokoll. Polizeigewalt kann psychisch traumatisieren Wenn euch die Demoszenen verfolgen, ihr eure Gefühlsreaktionen verändert erlebt, euch aus euren Zusammenhängen zurückzieht oder dies bei euren FreundInnen bemerkt, solltet ihr euch professionelle Hilfe holen, bzw. eure FreundInnen dazu motivieren. PsychotherapeutInnen für Castorgeschädigte DemonstrantInnen werden bundesweit über das BI- Büro genannt. Tel.: 05841 4684
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Bearbeitet am: 23.03.2001/ad