25. Januar 1999
PRESSEMELDUNG der CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK) -
BUNDESVERBAND -
CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
| Schröders dreiste Lobbypolitik für
Nuklear - Konzerne CDU-Atomgegner werfen Bundesregierung dreiste Lobbypolitik für Nuklear - Konzerne vor! Bonn / Mainz - Der BUNDESVERBAND DER CHRISTLICHEN DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK) wirft Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vor, entgegen seinem Amtseid dreiste Lobbypolitik zugunsten der Atomwirtschaft zu betreiben. Wie der Bundesvorsitzende der Vereinigung von mittlerweile 641 organisierten Atomkraftgegnern aus CDU & CSU, Detlef Chrzonsz heute in Königswinter bei Bonn erklärte, zielten alle Bemühungen Schröders klar darauf ab, den unverantwortlichen Weiterbetrieb von hochriskanten Atomkraftwerken in Deutschland so lange wie möglich zu ermöglichen. Der Christdemokrat Chrzonsz wörtlich: "Schröder hat als Aufsichtsrat beim Nuklearkonzern PreussenElektra das Brot der Atomwirtschaft gegessen und fühlt sich jetzt verpflichtet, deren Lied zu singen. So kommt es, daß er seine Aussagen völlig unabhängig von den Tatsachen trifft. Er ist entweder wirklich so ahnungslos oder aber ein nuklearer Triebtäter und Lobbyist." Chrzonsz nannte dafür als Beleg die Studie der renommierten PROGNOS AG (Basel) nach der das von Atomkraftwerken ausgehende Risiko so hoch ist, daß bei dafür ausreichendem Versicherungsschutz und uneingeschränkter Haftung des Betreibers die Kilowattstunde Atomstrom reell DM 3,60 bis DM 4,- kostet. Die Studie wurde, aus dem
Bundeshaushalt bezahlt, für die Bundesregierung erstellt und ist Ihr deshalb wohlbekannt.
Die Atomwirtschaft stehe faktisch vor dem Bankrott. Sie werde nur noch durch grob
marktwirtschaftswidrige und unverantwortliche Kapitalverschwendung zu Lasten der
Steuerzahler und Eine Opposition, die dies dauerhaft duldet, befinde sich im Vorstadium des Deliriums
und werde ihrem parlamentarischen Auftrag nicht gerecht. |
Bearbeitet am: 25.01.1999/ad