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vom 25.11.2010

 

Der Minister schwebt ein.
Das Volk soll draussen
bleiben.

Vor einem halben Jahr forderten die Kreistagsabgeordneten von Lüchow-Dannenberg Bundesumweltminister Röttgen einstimmig auf, im Kreistag seine atompolitischen Pläne öffentlich zu erläutern. Denn der Minister organisierte den Weiterbau eines Endlagers im Salzstock von Gorleben. Als juristische Grundlage dafür dient ein 30. Jahre alter bergrechtlicher Betriebsplan. Der schließt gewollt eine Beteiligung der Bevölkerung aus. Und das grade verabschiedete Atomgesetz ermöglicht die Enteignung von Grundbesitzer/innen.
Unsere Kreistagsabgeordneten bekamen bis heute keine Antwort, Wenn der Minister am Donnerstag einschwebt, will er offenbar auch diesmal nicht mit dem Kreistag reden. Vermutlich wird sein Gefolge versuchen, für die Presse einen Fototermin zu arrangieren: Handschlag des Ministers mit ausgesuchten Gästen auf der Gartower Schlosstreppe.

Niemand von uns wird für eine Medieninszenierung des Ministers zur Verfügung stehen. Wir werden ihm auch nicht die Ehre einer Gegendemonstration vor Ort erweisen.

Angesichts der Häufung von Krebserkrankungen um das Atommülllager Asse rufen wir zu einer Kundgebung und Mahnwache auf:

Am Donnerstag, d. 2. Dezember,
dem Tag des Ministerbesuches, auf dem Lüchower Marktplatz um 17:00 Uhr.

Bäuerliche Notgemeinschaft
BI Lüchow-Dannenberg
BUND Kreisgruppe
NaBu Kreisgruppe

Bearbeitet am: 25.11.2010/ad


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