Zeitungsanzeige in der
vom 15.11.2003
Gorleben rief...Und alle haben es gehört:Wie stark und jung und lebendig unser Widerstand ist.Und wie notwendig!Der Castor hatte es eilig? Nun mal langsam. Wie der Castorzug, anders als im Fahrplan vorgesehen, wirklich gefahren ist, ist ja wohl von vielen widerständischen Menschen mit bestimmt worden, (denen es allerdings lieber gewesen wäre, er wäre überhaupt nicht gefahren.) Trotz aller Einschränkungen, trotz aller Behinderungen, trotz aller Gewalt die gegen uns ausgeübt wurde: Wir haben Tausenden von Polizisten getrotzt, wir haben uns hierhin und dorthin bewegt, auch, wo man uns nicht haben wollte, wir haben informiert, unsere Meinung und unseren Protest öffentlich gemacht. Unsere Bezirksregierung, die sich laut Allgemeinverfügung vor einer Modelleisenbahn mit Knetgummifiguren mehr fürchtet als vor einem tatsächlichen, gefährlichen Transport von hochstrahlendem Müll, erntet auch in Zukunft von uns ein Riesengelächter. Nach all den heißen Tagen und kalten Nächten, nach der harten Arbeit in verqualmten Buden oder frischer Waldesluft, nach den Aktivitäten auf der Schiene und auf der Straße (Pardon, erlaubt ist nur, zu sagen: an der Schiene, an der Straße), haben wir allen Grund zum Feiern! Also: Fünf Sterne für den ***** Tag X danach. Platenlaase ruft. Zu Samstag, 15.11. Cafè Grenzbereiche, ab 18 Uhr.Und alle, alle kommen zum herumhängen, herum-laufen, herumsitzen, herumtanzen, herumfeiern, herumerzählen, herumliegen, herumsehen, herumgammeln, herumalbern, herumschluchzen, was noch?Bitte bringt volle Geldbeutel mit, eigene oder die von betuchteren Freunden und Bekannten! Denn ab Samstag wird auch herumgesammelt. Widerstand braucht Geld. Damit es auch beim nächsten Mal ein Pracht-Widerstand wird!
Tel. 05841-4684, Fax 3197 Spendenkonto:206 07 21 KSK Lüchow (BLZ 258 513 35) |
Bearbeitet am: 15.11.2003/ad